Wann ist Black Friday 2026?
Der Termin steht fest: Black Friday 2026 ist am Freitag, 27. November 2026. Anders als Weihnachten hat er kein festes Datum, sondern richtet sich nach einem Wochentag – es ist immer der vierte Freitag im November. In der Praxis landet er dadurch irgendwo zwischen dem 23. und 29. November, und das verschiebt sich von Jahr zu Jahr ein wenig.
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In den letzten Jahren ist aus dem einen Tag längst eine ganze Woche geworden. Die sogenannte «Black Week» führt auf den Freitag selbst hin, sodass viele Shops schon Tage vorher mit Angeboten loslegen. Du musst also nicht zwingend bis zum Stichtag warten – manchmal taucht der beste Preis schon Montag oder Dienstag auf. Behalte den Zähler oben im Blick, dann weißt du genau, wie viel Zeit dir bleibt.
Die Black-Friday-Termine 2026
Black Week23.–30. November
Black Friday27. November
Black Weekend28.–29. November
Cyber Monday30. November
Was sind Black Friday, Black Week und Cyber Monday?
Diese drei Begriffe schwirren jedes Jahr durcheinander, dabei lassen sie sich ganz leicht auseinanderhalten. Der Black Friday ist der eigentliche Rabatttag, der vierte Freitag im November. Die Black Week ist die Woche drumherum, in der viele Händler ihre Angebote schon vorab starten und über mehrere Tage strecken. Und der Cyber Monday ist der Montag direkt danach, ursprünglich der Tag für Online- und Technikdeals, heute aber oft nur die Verlängerung derselben Rabattaktion.
Unterm Strich heißt das: Die Rabattzeit zieht sich heute über fast eine Woche hin. Für dich ist das praktisch, denn du hast mehr als nur ein kurzes Zeitfenster, um in Ruhe zu vergleichen und das Richtige zu finden.
Warum heißt es Black Friday?
Hier hält sich ein hartnäckiger Mythos. Viele glauben, der Name komme daher, dass die Geschäfte an diesem Tag von den roten in die schwarzen Zahlen rutschen – also endlich Gewinn machen. Das klingt logisch, ist aber nachträglich erfunden.
Der wahre Ursprung liegt in Philadelphia, in den 1950er- und 1960er-Jahren. Am Tag nach Thanksgiving strömten so viele Menschen zum Einkaufen und zum großen Footballspiel in die Innenstadt, dass die Straßen vollständig verstopften. Die Polizei vor Ort musste Sonderschichten schieben, um das Verkehrschaos und das Gedränge in den Griff zu bekommen – und taufte diesen anstrengenden Tag genervt «Black Friday». Aus einem Schimpfwort der überarbeiteten Beamten wurde also der Name des größten Shoppingtags des Jahres. Erst viel später drehte der Handel die Geschichte ins Positive um.
Black Friday in Deutschland
Bei uns ist der Black Friday eine recht junge Sache. So richtig angekommen ist er erst um 2013, vor allem über große Online-Händler wie Amazon und Elektronikketten wie MediaMarkt, die das amerikanische Vorbild übernahmen. In wenigen Jahren wuchs er von einer kleinen Randerscheinung zu einem der umsatzstärksten Tage im deutschen Einzelhandel.
Heute ist daraus längst mehr als ein einzelner Freitag geworden. Fast alle größeren Shops machen mit, online wie im Laden, und die meisten dehnen ihre Aktionen über die gesamte Woche aus. Für viele ist der Black Friday inzwischen der inoffizielle Startschuss für den Weihnachtseinkauf – genau der richtige Moment, um die ersten Weihnachtsgeschenke zu sichern, bevor der Dezemberstress losgeht.
Sind die Angebote wirklich gut? So erkennst du echte Rabatte
Hier kommt der Teil, bei dem ein guter Freund ehrlich zu dir ist: Nicht jedes «−50 %» ist auch ein echtes Schnäppchen. Manche Händler arbeiten mit sogenannten Mondpreisen – sie setzen den «alten» Preis künstlich hoch, damit der Rabatt größer wirkt, als er ist. Mit ein paar einfachen Handgriffen durchschaust du das aber schnell.
Prüfe den Preisverlauf. Auf einem Preisvergleichsportal wie idealo siehst du, was ein Produkt in den letzten Wochen und Monaten wirklich gekostet hat. Liegt der «Black-Friday-Preis» nur knapp unter dem Normalpreis der Vortage, ist das Angebot weniger spektakulär, als es aussieht.
Lass dich nicht von hohen Prozentzahlen blenden. Entscheidend ist der Endpreis, nicht der angebliche Rabatt. Vergleiche immer mit dem, was andere Shops gerade verlangen.
Mach dir vorher eine Wunschliste. Wenn du weißt, was du wirklich brauchst und welcher Preis fair ist, kaufst du gezielt statt aus dem Bauch heraus. Spontankäufe sind die teuerste Art zu sparen.
Achte auf den Zeitdruck. Countdown-Banner und «nur noch 2 Stück verfügbar» sollen dich zur Eile treiben. Atme durch – meistens ist das gleiche Produkt auch noch in der Black Week oder am Cyber Monday zu haben.
Rechne die Versandkosten mit ein. Ein günstiger Artikel mit teurem Versand ist am Ende oft kein Schnäppchen mehr. Schau dir immer den Gesamtbetrag an der Kasse an.
Bleib bei vertrauenswürdigen Shops. Wirklich gute Angebote brauchen keine dubiosen Webseiten. Verbraucherzentrale und Stiftung Warentest weisen jedes Jahr darauf hin, dass Seriosität und Rückgaberecht mehr wert sind als der letzte gesparte Euro.
Wenn du diese Punkte im Hinterkopf behältst, wird der Black Friday genau das, was er sein soll: eine gute Gelegenheit, etwas zu finden, über das sich jemand freut – ganz ohne hinterher das Gefühl zu haben, dass du auf einen Schein-Rabatt hereingefallen bist. Jetzt weißt du, wann es so weit ist und wie viele Tage du noch zum Planen hast. Bleibt nur noch eine Aufgabe: in Ruhe entscheiden, worauf du dich freust.