Wann beginnt die Weihnachtszeit? Alle Termine 2026
Wann beginnt die Weihnachtszeit? Eine einzige Antwort gibt es nicht, denn es kommt darauf an, wen man fragt. Kirchlich beginnt die eigentliche Weihnachtszeit am Abend des 24. Dezember, dem Heiligen Abend, und reicht bis zum 6. Januar. Im Alltag dagegen startet die Weihnachtszeit für die meisten Menschen viel früher: mit dem 1. Advent, der 2026 auf den 29. November fällt, mit dem ersten Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt oder einfach in dem Moment, in dem der erste Weihnachtspullover aus dem Schrank kommt.
Damit aus dem Stichtag kein Streitpunkt wird, lohnt ein kurzer Blick auf die verschiedenen Zählweisen. Sie alle haben ihre Berechtigung, und am Ende darf jede Familie selbst entscheiden, wann für sie die schönste Zeit des Jahres losgeht.
Die kirchliche Weihnachtszeit: ab dem 24. Dezember
Liturgisch beginnt die Weihnachtszeit nicht am 1. Advent, sondern erst mit dem Heiligen Abend. Der Grund liegt in der alten Tradition, dass ein Tag bereits am Vorabend startet: Der 25. Dezember, der erste Weihnachtstag, beginnt am Abend des 24. Dezember, und genau damit beginnt auch die Weihnachtszeit. Die vier Adventswochen davor gelten als Vorbereitungszeit, nicht als Weihnachten selbst.
Wie lange diese Weihnachtszeit dauert, hängt von der Konfession ab. In der katholischen Kirche endet sie heute am Fest der Taufe des Herrn, dem Sonntag nach dem 6. Januar. In der evangelischen Kirche reicht der Weihnachtsfestkreis seit einer Reform offiziell sogar bis Mariä Lichtmess am 2. Februar. Früher feierten auch die Katholiken bis zu diesem Tag, weshalb in manchen Kirchen Krippe und Weihnachtsbaum noch lange nach Neujahr stehen bleiben. Mehr zu den Hintergründen findest du im Wikipedia-Artikel zu Weihnachten.
Der Advent: für die meisten der gefühlte Start
Für die meisten Menschen beginnt die Weihnachtszeit gefühlt mit dem 1. Advent. Der erste Advent ist immer der vierte Sonntag vor dem 25. Dezember und fällt deshalb von Jahr zu Jahr auf ein anderes Datum, frühestens auf den 27. November, spätestens auf den 3. Dezember. 2026 ist es der 29. November. Ab diesem Sonntag brennt die erste Kerze am Adventskranz, die Adventskalender werden geöffnet und in vielen Wohnzimmern zieht die erste Weihnachtsdeko ein. Wie der Advent als Vorbereitungszeit aufgebaut ist, erklärt der Wikipedia-Eintrag zum Advent.
Gemütlich durch den Advent
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Ein praktischer Stichtag, den viele kennen, ist der Totensonntag. Er ist der letzte Sonntag des Kirchenjahres, 2026 am 22. November, und gilt traditionell als der Moment, ab dem es draußen und drinnen weihnachtlich werden darf. Erst danach öffnen vielerorts die Weihnachtsmärkte und der Verkauf der Weihnachtsbäume beginnt. Wer es ganz genau nimmt, schmückt also nicht vor dem Totensonntag.
Der Handel: Weihnachten schon im September
Wer im Spätsommer durch die Geschäfte geht, kennt das Phänomen: Lebkuchen liegen oft schon ab September in den Regalen, lange bevor irgendjemand an Adventskranz oder Christbaum denkt. Im Einzelhandel beginnt die vorweihnachtliche Saison damit deutlich früher als im Kalender der Kirche. Das hat nichts mit Tradition zu tun, sondern mit Planung, denn Weihnachten ist für viele Branchen die wichtigste Zeit des Jahres.
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Zwischen diesen beiden Extremen, dem frühen September im Handel und dem 24. Dezember in der Kirche, liegt die Wahrheit für die meisten Familien irgendwo in der Mitte. Sie beginnt dann, wenn es sich nach Weihnachten anfühlt: beim ersten gemeinsamen Filmabend auf dem Sofa, beim Plätzchenbacken oder beim Anziehen des Lieblings-Weihnachtspullovers.
Wann fühlt sich Weihnachten für dich an?
Genau das ist der schönste Teil der Frage: Den offiziellen Beginn legen Kalender und Kirche fest, aber den gefühlten Start bestimmst du selbst. Für die einen ist es der erste Schnee, für die anderen der Duft von Zimt und Glühwein. Und für viele ist es der Moment, in dem die ganze Familie zum ersten Mal im passenden Outfit auf dem Sofa sitzt. Ein kuscheliger Weihnachtspullover oder ein passender Weihnachtspyjama für die ganze Familie macht aus einem ganz normalen Novemberabend im Handumdrehen den Auftakt der schönsten Zeit des Jahres.
So wird der Start in die Weihnachtszeit zu einem kleinen Ritual statt zu einer Datumsfrage. Ob du dich nach dem Kalender, der Kirche oder einfach nach deinem Bauchgefühl richtest, bleibt ganz dir überlassen.
Egal also, ob für dich die Weihnachtszeit kirchlich am 24. Dezember, mit dem 1. Advent am 29. November 2026 oder schon beim ersten Lebkuchen im Supermarkt beginnt: Wichtig ist nur, dass du sie genießt. Mach es dir gemütlich, zünde eine Kerze an und lass die schönste Zeit des Jahres beginnen, wann immer sie sich für dich richtig anfühlt.
Gut zu wissen
Der 1. Advent fällt 2026 auf den 29. November, frühestens möglich ist der 27. November, spätestens der 3. Dezember.
Liturgisch beginnt die Weihnachtszeit erst am Abend des 24. Dezember, nicht am 1. Advent.
Die katholische Weihnachtszeit endet am Sonntag nach dem 6. Januar, die evangelische offiziell erst am 2. Februar (Mariä Lichtmess).
Traditioneller Stichtag fürs Schmücken ist der Totensonntag, 2026 der 22. November.
Im Einzelhandel beginnt die Weihnachtssaison oft schon ab September.
Häufige Fragen zu Wann beginnt die Weihnachtszeit? Alle Termine 2026
Liturgisch beginnt die Weihnachtszeit am Abend des 24. Dezember, dem Heiligen Abend, weil damit der erste Weihnachtstag (25. Dezember) beginnt. Die vier Adventswochen davor gelten als Vorbereitungszeit, nicht als Weihnachten selbst.
Die Vorweihnachtszeit beginnt mit dem 1. Advent, dem vierten Sonntag vor dem 25. Dezember. 2026 fällt der erste Advent auf den 29. November. Frühestens kann er auf den 27. November fallen, spätestens auf den 3. Dezember.
Als traditioneller Stichtag gilt der Totensonntag, der letzte Sonntag des Kirchenjahres. 2026 ist das der 22. November. Ab danach öffnen vielerorts die Weihnachtsmärkte und der Verkauf der Weihnachtsbäume beginnt.
In der katholischen Kirche endet sie am Sonntag nach dem 6. Januar, dem Fest der Taufe des Herrn. In der evangelischen Kirche reicht der Weihnachtsfestkreis offiziell bis Mariä Lichtmess am 2. Februar. Im Alltag ist für viele schon nach Heilige Drei Könige am 6. Januar Schluss.
Im Handel beginnt die vorweihnachtliche Saison oft schon ab September, wenn die ersten Lebkuchen in den Regalen liegen. Kirchlich und kalendarisch hat das aber nichts mit dem Beginn der Weihnachtszeit zu tun, der frühestens mit dem Advent Ende November einsetzt.